Freie Partie Klasse 3

single_1314Am letzten Wochenende fand die Einzelmeisterschaft der Freien Partie Klasse 3 statt. Vom BC Darmstadt hatte sich Werner Günther hierfür qualifiziert.

Wie er in der 5er-Gruppe abschnitt, und warum man den Spielmodus vielleicht überdenken sollte, das könnt ihr im Folgenden lesen.

 

 

Das Turnier war mit Dominic Eger, Wolfgang Fiebig, Werner Günther, Bernd Kupcis und Martin Sommer (als Sieger der Klasse 4) recht ausgeglichen besetzt. Die Frage war allerdings: Welcher Spielertyp wird die Oberhand haben? Technisch versiertere Spieler mit viel Feingefühl? Oder die „Allrounder“, die jede Position Lösen können?

Unser Werner zählt wohl mehr zu den Allroundern, aber für ihn reichte es leider nur zu einem 4. Platz. Er verlor seine Partien gegen Dominic Eger, Martin Sommer und Wolfgang Fiebig, zum Teil gar mit eher mäßigen Leistungen. Lediglich in der Begegnung gegen Bernd Kupcis konnte er in nur 18 Aunfahmen die Partie beenden und zeigte eine Leistung, die man von ihm so eigentlich öfter erwartet.

Sieger wurde der Allrounder Wolfgang Fiebig. Er siegte in allen Begegnungen und ist somit Startberechtigt für die Klasse 2. Auf Platz 2 folgt ihm Bernd Kupcis, der dritte Platz ging an den Lokalmatadoren Martin Sommer. Der technisch versierte Dominic konnte leider nur einen Sieg einfahren und landete auf Rang 5.

Das genaue Ergebnis der Meisterschaft findet ihr HIER .

 

An dieser Stelle folgt nun ein Kommentar des Autors:

Wie ihr erkennen könnt, war das Turnier war mit einer 5er Gruppe angesetzt. Dies bedeutet für den Ausrichtenden Verein, dass 5 Spielrunden druchgeführt werden müssen. Manchmal kann das jedoch nicht nur für den Verein, sondern auch für die Spieler anstrengend werden. In Gelnhausen wurde am Samstag von 11.00 bis ca. 21.00 Uhr gespielt. Dies ist für alle beteiligten ein Marathon! Morgens um 10 aus dem Haus, abends um 10 wieder daheim… Wenn hierbei Teilnehmer am Start sind, die den ÖPNV nutzen, dann kann eine letzte Spielrunde auch mal sportlich absolut irrelevant werden.

Ich denke der HBLV – und hier sind alle gemeint – sollte hier überlegen, ob man nicht an den Spielmodi etwas ändert. Es sollte doch möglich sein, eine Partie innerhalb von 75 bis 90 Minuten fertig zu haben, und nicht im Durchschnitt zwei Stunden an einer Begegnung zu sitzen.

Wir sollten versuchen, die Meisterschaften – sowohl in Mannschaft, als auch im Einzel – irgendiwe attraktiver zu gestalten. Denn zu 10 Stunden Billard, liebe Freunde, kann man nicht mal die Spieler selbst so richtig motivieren…

 

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